Heute (18 Uhr) kommt es im Tivoli zum großen Cup-Derby zwischen Wacker und der Reichenau
Der Umbruch fiel größer aus als gewohnt. „Wenn bei uns mehr als drei Spieler gehen, kann man schon von einem Umbruch sprechen“, lachte Reichenau-Trainer Gernot Glänzer. Besonders schwer wogen die Abgänge von Sebastian Pittl (Natters), Fabian Kraxner (Mils), Mario Kleinlercher (Karriereende) und weiteren Leistungsträgern. Aufgefangen werden sollen sie von Neuzugängen wie Christoph Eller und Marko Joveljic (beide Imst). „Wir haben super Spieler dazubekommen. Und mit Abali und Hubmann haben wir nach ihren Verletzungen zwei gefühlte Neuzugänge“, sagte Glänzer.
Die beiden ehemaligen Profis sollen heute im ÖFB-Cup gegen ihren Ex-Klub Wacker eine tragende Rolle spielen. „Die Rollen sind schon klar verteilt. Aber: Sag niemals nie – das ist die Devise“, sagte der Reichenau-Trainer.
Die beiden ehemaligen Profis sollen heute im ÖFB-Cup gegen ihren Ex-Klub Wacker eine tragende Rolle spielen. „Die Rollen sind schon klar verteilt. Aber: Sag niemals nie – das ist die Devise“, sagte der Reichenau-Trainer.
Bei Wacker hingegen setzt man auf Altbewährtes. Die großen Neuzugänge stehen noch aus, stattdessen möchte man Tiroler Talenten eine Chance geben. Einer davon ist Alexander Böck. Der in Schwaz ausgebildet Verteidiger wechselt aus der Akademie in den Kampfmannschaftskader der Schwarz-Grünen. „Wir wollen Alex heranführen – ähnlich wie bei Max Köchl und Christopher Weinzierl“, erklärte Trainer Sebastian Siller.
Wie und vor allem mit wem seine Mannschaft auflaufen wird, wollte der Wacker-Coach allerdings nicht verraten. Der 37-Jährige kennt die Zielsetzung aber genau: „Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht – und wollen natürlich weiterkommen.“
