Die Schwarz-Grünen setzten gestern sich im Stadtderby gegen Reichenau mit 3:0 durch und stehen in der 2. ÖFB-Cup-Runde
Die Weltmeisterschaft ist gerade erst einmal eine Woche her, nur ein Hauch davon war gestern im Tivoli-Stadion noch zu spüren. Im Innsbrucker Derby in der ersten Runde des ÖFB-Cups zwischen Wacker und Reichenau. Etwa bei den „Hydration-Breaks“, die aber auch wirklich Sinn machten. Bei Temperaturen über 30 Grad durften die Spieler kurz durchschnaufen und den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen.
In der zweiten Hälfte war am fleckigen Rasen eine weitere WM-Neuerung zu sehen. In kurioser Form: Anderson Rodriguez Arteaga sollte gegen Okan Yilmaz gewechselt werden. Weil der Uruguayer zuvor liegen geblieben war, musste Yilmaz eine Minute warten, bis er das Spielfeld betreten durfte ...
Dazu gab es internationale Tore zu sehen: Anderson hatte kurz vor der Pause nach einer Kopfball-Vorlage des Senegalesen Mouhamed Sy mit einem wuchtigen Kopfball für den 2:0-Pausenstand gesorgt. Ganz am Schluss (92.) durfte ein US-Boy, der für Guatemala kickt, jubeln: Neuzugang Matthew Evans sorgte mit einem Linksschuss ins lange Ecke für den 3:0-Endstand. Die Führung war dem Südtiroler Adrian Lechl früh (20.) aus einem Elfmeter – nach einem wilden Gestocher im Strafraum – gelungen.
Bei Wacker stand überraschend Juri Kirchmayr im Tor, der vergangene Woche drei Zähne eingebüßt hatte.
Reichenau hielt gut mit
Der Klassenunterschied zwischen 2.-Liga-Aufsteiger und dem Westligisten war gar nicht so groß. Wacker tat sich gegen die tief stehenden Reichenauer schwer. „Die Art und Weise, wie wir weitergekommen sind, stimmt mich zuversichtlich“, sagte Wacker-Boss Hannes Rauch.
