▶ In der fünften Leistungsklasse ist vieles neu
▶ Kirchbichl hat prominente Unterstützung
Die Ligenreform im Unterhaus hat auch die beiden Landesligen grundlegend verändert. Die Hypo Bank bleibt der ehemaligen Tiroler Liga als Sponsor erhalten und ist künftig Namensgeber der beiden 1. Landesligen Ost und West.
Beide Klassen wurden von 14 auf 15 Teams aufgestockt. Im Osten blieben mit Brixen, Schlitters-Bruck-Strass, Hall, Mayrhofen und Kirchbichl fünf Klubs aus der alten Tiroler Liga.
Die drei zuletzt genannten Vereine verpassten den Aufstieg in die neue Tiroler Liga nur knapp – allen voran Mayrhofen. Die Zillertaler lagen am Saisonende nur zwei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz und zählen für viele zu den Meisterkandidaten. „Wir wollen unter die Top 3 kommen“, sagte Mayrhofen-Trainer Thomas Löffler.
Einen sehr prominenten Unterstützer haben die Kirchbichler mit ihrem ehemaligen Nachwuchsspieler und aktuellen Werder-Bremen-Kapitän Marco Friedl. „Ich verfolge den Tiroler Unterhausfußball nach wie vor sehr intensiv und hoffe, dass Kirchbichl um den Aufstieg mitspielen kann“, sagte der 28-jährige WM-Teilnehmer.
Im Westen sind Götzens, Oberland, Umhausen und Längenfeld aus der Tiroler Liga sowie die Wacker Amateure neu vertreten, die durch den Aufstieg der Profimannschaft automatisch in die neue Landesliga einsteigen. „Wacker wird zur Wundertüte. Auf einen Favoriten möchte ich mich noch nicht festlegen“, sagte Rum-Trainer Markus Seelaus.
