Tiroler Tageszeitung

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Alex Gruber

7. September 2026

Wacker trifft auf die WSG

ORF-Experte Herbert Prohaska loste am Sonntag für die dritte ÖFB-Cuprunde zuallererst die Paarung FC Wacker gegen WSG Tirol aus.

„Perfekt. Wir müssen nicht weit fahren. Ich hoffe, wir bringen das Tivoli gemeinsam voll“, lachte WSG-Cheftrainer Philipp Semlic nach der Cup-Auslosung und vor dem Derby gegen Wacker das Herz. „Wir nehmen, was kommt\", hatte Wacker-Coach Sebastian Siller schon vorab angemerkt. Das Traumlos und Tiroler Duell zwischen dem Bundesligisten und dem Zweitligisten durfte aber auch ihm und vor allem den Tiroler Fans viel Freude bereiten. Gespielt wird Ende Oktober. Wie es in der zweiten Runde dazu kam?

WSG souverän

„Wir haben eine gute Woche hinter uns\", gab WSG-Tirol-Cheftrainer Philipp Semlic nach dem 4:0-Sieg beim SV Leithaprodersdorf zu Protokoll. Genau gesagt hätte der 43-jährige Steirer von acht Tagen sprechen müssen, denn am 28. August begann mit dem 4:0 gegen Austria Lustenau in der Bundesliga jene Serie, die sich mit weiteren Siegen gegen die Austria im Nachtragsspiel (1:0) sowie eben beim burgenländischen Amateurclub fortsetzte. Erstaunlich ist es, wie schnell die Rückkehrer Matthäus Taferner und Moritz Wels (Cup-Doppelpack zum Einstand) sowie Neuzugang Moritz Oswald im WSG-Kollektiv funktionieren. „Jeder weiß, wie wir spielen und wie klar wir sind. Wir haben ein Fundament, aber dürfen jetzt nicht zu euphorisch werden\", bremst Semlic all jene ein, die die Erwartungshaltung in der neuen Saison nach oben schrauben wollen.

Wackers Auferstehung

Die Auferstehung des FC Wacker, die nach einem 0:2-Pausenrückstand bei BW Linz in einem 3:2-Sieg gipfelte, war auch aller Ehren wert. Wertvolle Impulse (Vorlagengeber Quirin Rackl sowie die beiden Torschützen Yanis Guermouche und Rami Tekir) kamen von der Bank. „Und zum Schluss hat auch wieder unsere Physis entschieden\", freute sich Cheftrainer Sebastian Siller einmal mehr über das Fitnesslevel. Der 25-jährige algerisch-französische Neuzugang Guermouche zeigte gleich bei seinem ersten Einsatz und mit dem Anschlusstreffer, warum er zwei Jahre in der ersten bulgarischen Liga (Slavia Sofia) gespielt hat. „Sie haben es beide gut gemacht\", spielte Siller den Ball auch zum zweiten Neuzugang Gabriele Bianchieri weiter, der es in der ersten Halbzeit aufgrund der kollektiven Unterlegenheit am rechten Flügel schwer hatte.

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