Tiroler Tageszeitung

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21. September 2026

In Liga zwei fällt kein Meister vom Himmel

Nach dem 4:1-Sieg der Young Violets in der Sonntagsmatinee gegen Rapid II geht der FC Wacker Innsbruck nach sieben gespielten Runden in der zweiten Fußball-Liga als Tabellensechster in die Länderspielpause. Das 2:2-Remis beim Farmteam von Sturm Graz war nach einem 2:0-Vorsprung natürlich ärgerlich. Aber weil quasi das ganze Aufstiegsjahr durchtrainiert wurde, bekommen die Schwarz-Grünen von Mittwoch bis Sonntag fünf Tage frei, um die Batterien wieder aufzuladen. „Diese Pause ist ganz wichtig“, unterstreicht Cheftrainer Sebastian Siller. 

In der Liga angekommen 

Was hat Wackers sechster Platz mit elf Punkten (3 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen) nach knapp einem Viertel der Meisterschaft zu bedeuten? Angekommen ist der FC Wacker definitiv in der Liga. Jene, die vom Aufstieg träumen, müssen sich aber wohl vor Augen halten, dass Teams wie Bundesliga-Absteiger und Tabellenführer BW Linz (18) oder die Vienna (16) über mehr Qualität in den eigenen Reihen verfügen. 

„Unser Ziel ist es, eine gute Rolle zu spielen. Was uns wie bei Sturm gefehlt hat, ist, den nächsten Schritt zu gehen und so ein Spiel zu kontrollieren. Wir sind wieder für Fehler bestraft worden, die sich in dieser Liga nicht ausgehen. Wir haben uns in Graz die Butter vom Brot nehmen lassen“, herrschen auch bei Siller gemischte Gefühle vor. 

Wenn alle am Maximum sind ... 

Wenn alle Mann an Bord sind und am Leistungsmaximum agieren, sind auch große Siege – wie beispielsweise der 3:2-Erfolg im ÖFB-Cup nach 0:2-Rückstand bei BW Linz – möglich. Jetzt geht es darum, die bisher gesammelten Zweitliga-Eindrücke zu analysieren und sacken zu lassen. Ein Testspiel gegen den FC Südtirol steht am 2. Oktober vor dem Re-Start in die Meisterschaft (10. Oktober bei Rapid II) auf dem Programm. Fakt ist: In der zweiten Liga fällt kein Meister vom Himmel.

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