Erstes Westderby zwischen Wacker und Austria Salzburg nach 3809 Tagen Pause: tolle Stimmung im Tivoli, ein 1:0-Sieg der Violetten und Krawalle danach.
1: Nach Spielschluss sorgte ein Becherwurf auf Salzburg-Trainer Christian Schaider, der mit Schrammen an der Nase davonkam, für Aufregung. Der 49-Jährige ärgerte sich beim Interview, mutmaßlich war ein Kind der Ausgangspunkt dieser verwerflichen Aktion: „Wenn Kinder im Stadion einem Trainer von der Gästemannschaft einen Becher ins Gesicht schmeißen, dann ist etwas falsch in unserer Gesellschaft.“
5: Das fünfte Saisontor – für Christian Gebauer, den Naviser in Reihen der Salzburger Austria, ein ganz besonderes. Der 32-Jährige traf in Minute 52 per Kopf, der Verdacht auf ein Foulspiel kurz zuvor erhärtete sich nicht. „Ein geiles Derby, manchmal hitzig. Aber genau die Spiele, für die man Fußballer wird.“
11: Beim FC Wacker kamen sechs Tiroler zum Einsatz (Joppich, Kopp, Lechl, Gstrein, Köchl, Gallé), bei den Salzburgern waren es letztlich fünf (Huetz, Gebauer, Rieder, Pirkl, Lukasser-Weitlaner).
21: Wegen des Verdachts auf Widerstand gegen die Staatsgewalt wurden zwei Personen festgenommen, drei wegen des Verdachts auf Raufhandel. Insgesamt werden 21 Anzeigen (Anstandsverletzungen, Ordnungsstörung, aggressives Verhalten, Vermummungsverbot) erstattet. Knapp 500 Polizisten sorgten vor und im Stadion für Sicherheit.
22: Die Statistik mit 22 Wacker-Torschüssen gegenüber sieben der Salzburger bei einem Ballbesitzverhältnis von 59:41 Prozent spricht eine klare Sprache für die Tiroler. Nur bei den Fouls (13:18) und Gelben Karten (1:3) lagen die Violetten vorne. „Der Wacker hat sehr gedrückt, aber wir haben es irgendwie drübergebracht“, bilanzierte ein Tiroler in Reihen der Austria, Florian Rieder. Wacker-Trainer Sebastian Siller schüttelte den Kopf: „Fußball kann grausam und bitter sein.“
90: Trotz seiner gebrochenen Hand spielte Ex-Wacker-Akteur Flo Rieder bei den Salzburgern mit Karbonschiene durch. Seine Freistoßflanke leitete das Goldtor seines Landsmanns Gebauer ein.
109: Beim 109. Westderby zwischen Tirol (als FC Wacker, FC Tirol, SSW etc.) und Austria Salzburg bleibt es somit bei 49 Siegen der Innsbrucker, die Violetten halten jetzt bei 34 Siegen.
150: Überwiegend vermummte 150 Wacker-Anhänger versuchten nach Spielschluss offensichtlich, zu den Gästefans zu gelangen, Feuerwerksraketen auf Violette und Polizisten wurden abgeschossen. Pfefferspray und Einsatzstöcke kamen seitens der Exekutive zum Einsatz, um der Lage Herr zu werden. In der Stadt setzte sich das Szenario schließlich mancherorts fort. Wacker-Präsident Hannes Rauch schüttelte angesichts der Ereignisse den Kopf: „Wir sind gegen Gewalt in jeder Form, von der organisierten Fan-Szene ging das sicher nicht aus.“
195: Am Wochenende des Staatsfeiertags, also in 195 Tagen, bekommt der FC Wacker beim Rückspiel in Salzburg die Chance auf Revanche. Nicht bestätigt: Gerüchteweise müssen die Violetten in ein anderes Stadion ausweichen.
3809: 544 Wochen oder 3809 Tage ist das bislang letzte Derby her. Damals, am 13. Mai 2016, glich Wacker-Kapitän Alex Hauser in der Nachspielzeit zum 2:2 aus.
4500: Über 2200 Liter Bier, also 4500 Halbe, wurden allein bei einem der acht Verpflegungsstände im Stadion verzeichnet.
7000: Mit so vielen verkauften Würstln rechnet Wacker-Präsident Hannes Rauch diesmal, der angesichts von Vergleichszahlen mit einem Umsatz von 140.000 Euro am Kiosk ausgeht (mit Tickets 300.000 Euro). Nach der finalen Abrechnung am Montag weiß der Kufsteiner, der gestern bei einem U8-Turnier seines Sohns weilte, mehr.
16.125: Das Tivoli war voll – nur die erforderlichen Sicherheitskorridore verhinderten eine noch größere Anzahl an verkauften Tickets. Gegen die WSG Tirol (28.10./ÖFB-Cup) dürfen bald 16.300 Fans ins Stadion, über 12.000 Tickets gingen im Vorverkauf bereits weg.
5: Das fünfte Saisontor – für Christian Gebauer, den Naviser in Reihen der Salzburger Austria, ein ganz besonderes. Der 32-Jährige traf in Minute 52 per Kopf, der Verdacht auf ein Foulspiel kurz zuvor erhärtete sich nicht. „Ein geiles Derby, manchmal hitzig. Aber genau die Spiele, für die man Fußballer wird.“
11: Beim FC Wacker kamen sechs Tiroler zum Einsatz (Joppich, Kopp, Lechl, Gstrein, Köchl, Gallé), bei den Salzburgern waren es letztlich fünf (Huetz, Gebauer, Rieder, Pirkl, Lukasser-Weitlaner).
21: Wegen des Verdachts auf Widerstand gegen die Staatsgewalt wurden zwei Personen festgenommen, drei wegen des Verdachts auf Raufhandel. Insgesamt werden 21 Anzeigen (Anstandsverletzungen, Ordnungsstörung, aggressives Verhalten, Vermummungsverbot) erstattet. Knapp 500 Polizisten sorgten vor und im Stadion für Sicherheit.
22: Die Statistik mit 22 Wacker-Torschüssen gegenüber sieben der Salzburger bei einem Ballbesitzverhältnis von 59:41 Prozent spricht eine klare Sprache für die Tiroler. Nur bei den Fouls (13:18) und Gelben Karten (1:3) lagen die Violetten vorne. „Der Wacker hat sehr gedrückt, aber wir haben es irgendwie drübergebracht“, bilanzierte ein Tiroler in Reihen der Austria, Florian Rieder. Wacker-Trainer Sebastian Siller schüttelte den Kopf: „Fußball kann grausam und bitter sein.“
90: Trotz seiner gebrochenen Hand spielte Ex-Wacker-Akteur Flo Rieder bei den Salzburgern mit Karbonschiene durch. Seine Freistoßflanke leitete das Goldtor seines Landsmanns Gebauer ein.
109: Beim 109. Westderby zwischen Tirol (als FC Wacker, FC Tirol, SSW etc.) und Austria Salzburg bleibt es somit bei 49 Siegen der Innsbrucker, die Violetten halten jetzt bei 34 Siegen.
150: Überwiegend vermummte 150 Wacker-Anhänger versuchten nach Spielschluss offensichtlich, zu den Gästefans zu gelangen, Feuerwerksraketen auf Violette und Polizisten wurden abgeschossen. Pfefferspray und Einsatzstöcke kamen seitens der Exekutive zum Einsatz, um der Lage Herr zu werden. In der Stadt setzte sich das Szenario schließlich mancherorts fort. Wacker-Präsident Hannes Rauch schüttelte angesichts der Ereignisse den Kopf: „Wir sind gegen Gewalt in jeder Form, von der organisierten Fan-Szene ging das sicher nicht aus.“
195: Am Wochenende des Staatsfeiertags, also in 195 Tagen, bekommt der FC Wacker beim Rückspiel in Salzburg die Chance auf Revanche. Nicht bestätigt: Gerüchteweise müssen die Violetten in ein anderes Stadion ausweichen.
3809: 544 Wochen oder 3809 Tage ist das bislang letzte Derby her. Damals, am 13. Mai 2016, glich Wacker-Kapitän Alex Hauser in der Nachspielzeit zum 2:2 aus.
4500: Über 2200 Liter Bier, also 4500 Halbe, wurden allein bei einem der acht Verpflegungsstände im Stadion verzeichnet.
7000: Mit so vielen verkauften Würstln rechnet Wacker-Präsident Hannes Rauch diesmal, der angesichts von Vergleichszahlen mit einem Umsatz von 140.000 Euro am Kiosk ausgeht (mit Tickets 300.000 Euro). Nach der finalen Abrechnung am Montag weiß der Kufsteiner, der gestern bei einem U8-Turnier seines Sohns weilte, mehr.
16.125: Das Tivoli war voll – nur die erforderlichen Sicherheitskorridore verhinderten eine noch größere Anzahl an verkauften Tickets. Gegen die WSG Tirol (28.10./ÖFB-Cup) dürfen bald 16.300 Fans ins Stadion, über 12.000 Tickets gingen im Vorverkauf bereits weg.
