Tiroler Tageszeitung

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Alex Gruber

24. Oktober 2026

Kein Stillstand vor dem Cup-Derby

Die WSG Tirol, im Tivoli (17 Uhr) gegen den GAK, und der FC Wacker, auswärts (15.30) bei der Admira, wollen heute im Liga-Alltag die Vorfreude auf das ÖFB-Cup-Derby am kommenden Mittwoch nähren.

Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein.“ Dieses Zitat würden die beiden Cheftrainer Philipp Semlic (WSG) und Sebastian Siller (Wacker), die sich am Mittwoch (18 Uhr) beim ÖFB-Cup-Achtelfinale gegenüberstehen werden, sofort unterschreiben. Vor dem Prestige-Duell wartet für beide Teams aber noch der Liga-Alltag, der heute nicht einfach erfolgreich zu lösen sein wird. 

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FC Wacker Innsbruck: Die Schwarz-Grünen konnten in den letzten fünf Zweitliga-Runden nur einen Sieg – das Cuphighlight (3:2 nach 0:2) gegen BW Linz darf man nicht vergessen – feiern, zudem galt es, die 0:1-Niederlage im ausverkauften Westderby gegen Austria Salzburg zu verdauen. Über den Titelkampf braucht man vor dem gestrigen Start der zehnten Runde bei acht Punkten Rückstand auf das Führungsduo BW Linz und die Vienna nicht (mehr) reden. 

„Wenn wir bei der Admira gewinnen, dann halten wir bei 17 Punkten, das heißt 1,7 im Schnitt nach einem Drittel der Saison. Ich glaube, dass es in den letzten zehn Jahren keinen Aufsteiger gegeben hat, der am Ende der Saison mit ca. 50 Punkten rausgegangen ist“, will sich Cheftrainer Sebastian Siller die gegenwärtige Situation mit dem siebten Tabellenplatz zu Recht nicht schlechtreden lassen: „Wenn wir bei der Admira gewinnen, ist das ein Ausrufezeichen und das erste Drittel tatsächlich sehr gut verlaufen.“ 

Zu Wochenbeginn saß das Westderby mit vielen vergebenen Chancen noch in den Köpfen fest: „Montag, Dienstag waren schwierig, weil die Jungs alles investiert haben und man gesehen hat, wie schwer es ihnen gefallen ist, das zu verarbeiten. Ab Mitte der Woche war der volle Fokus auf der Admira.“ 

In der Südstadt warte „eine klassische Zweitliga-Mannschaft mit drei, vier Unterschiedsspielern“. Beim FCW fallen mit Rami Tekir, Mouhamed Sy und Yannis Guermouche drei offensivstarke Spieler aus. Der Schlüssel liegt auch in der Intensität.

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