Kronen Zeitung

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J. Steiner

30. Oktober 2026

„Noch heute zieht mich dieser Ort irgendwie immer an“

Der Tiroler Fußball lebt! Darin waren sich beim höchst spannenden Cupschlager zwischen dem FC Wacker Innsbruck und der WSG Tirol am Mittwochabend im Tivoli Stadion allesamt einig.

Was war das für ein Tiroler Derby! Erst das Elfmeterschießen brachte die Entscheidung zugunsten der WSG Tirol gegen den Traditionsklub – siehe Bericht im Sport. 
Stolze 16.071 Fußballfans strömten in das Stadion in Innsbruck – es war somit erneut so gut wie ausverkauft. Auch das „Krone“-Platzl samt Loge im VIP-Bereich-Süd platzte aus allen Nähten. „Meine Frau stammt aus Rum. Jedes Mal, wenn wir hier waren, habe ich im Tivoli Stadion Matches geschaut. Noch heute zieht mich dieser Ort irgendwie immer an“, erzählte ÖFB-Präsident Josef Pröll , „es wäre schön, wenn wir in Österreich weitere Stadien so voll bekommen würden. Es entwickelt sich gerade viel.“ 

Andreas Widhölzl , Cheftrainer der österreichischen Skispringer und selbst Weltmeister und Olympiasieger, verfolgte das Spiel auf Einladung der „Krone“. „Ich kenne Sebastian Siller , Trainer des FC Wacker Innsbruck, sehr gut. Es ist zudem natürlich immer sehr cool, dabei sein zu dürfen, wenn die beiden Tiroler Top-Fußballklubs spielen“, sagte er. Er kam in Begleitung seines Co-Trainers Matthias Troy . 

Das erste Mal seit rund 20 Jahren im Stadion war Klaus Winkler , Bürgermeister der Stadt Kitzbühel: „Das Tivoli so erleben zu dürfen, ist unglaublich“, strahlte er. 
Begeistert zeigten sich ebenfalls Christian Wörister , Vorstand der Bergbahnen Kitzbühel, MPreis-GF Mathias Mölk , Josef Huber , Chef von Thurner Bau Imst, und Walter Baumgartner , langjähriger Präsident des FC Südtirol, mit seinem Kollegen Andreas Lantschner. 

Auch zahlreiche Legenden mischten sich unter die Gäste. Michael Streiter traute dabei seinen Augen kaum, als er Arnold Koreimann entdeckte: „Als ich 17 Jahre alt war, habe ich mit ihm gespielt. Ich habe ihn seit rund 30 Jahren nicht mehr gesehen – kaum zu glauben.“ 

Ex-Profi-Kicker Roland Hattenberger verfolgte das Derby mit den Ex-Fußballern Ewald Größ , Manfred Gombasch , Aleksander Knavs , Werner Kriess , Kurt Welzl , Werner Schwarz , Markus Anfang & Florian Mader . 

Ebenfalls vorbei schauten – zur Freude von „Tiroler Krone“-Chef Claus Meinert und TFV-Präsident Sepp Geisler : Skitrainer-Legende Robert Trenkwalder , Hubert Vogelsberger (Prowest Tirol), Progress Tirol-Chef Peter Buglas , FCW-Präsident Hannes Rauch , TFV-Frauenreferentin Helene Falkner & Schauspielerin Verena Covi . 

„Dieser Abend im vollen Haus war einmal mehr ein tolles Erlebnis und der Beweis, dass Sport nicht alles, aber vieles ist und weit über das Sportliche hinaus verbindet“, bilanzierte Meinert. Und Geisler betonte: „Dieses Derby war extrem gut für den Fußball!“

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