Mit „Wackeres Innsbruck“ bringt das Filmkollektiv Innsbruck einen 90-minütigen Dokumentarfilm samt Nachspielzeit ins Kino. Im Mittelpunkt stehen die wenig erforschten Anfänge des Vereins und die Fußballgeschichte der Stadt von der Jahrhundertwende bis 1945.
„Das Ganze sollte kein Spaßprojekt sein, sondern ein ernsthaftes Vorhaben mit einem gewissen Qualitätsanspruch. So ein Film ist schließlich für die Ewigkeit“, so die Filmemacher. Was in einem Jahr fertig sein sollte, wurde zu einer dreijährigen Mammutaufgabe. Das dreiköpfige Team stemmte die gesamte Produktion in der Freizeit – neben Beruf und Familie.
Besonders schwierig war die dürftige Quellenlage: Viele historische Dokumente sind verschwunden. Umso größer die Freude, wenn dann plötzlich bislang unbekannte Schätze aus der Vereinsgeschichte auftauchten.
Reise zu den Wurzeln ihres eigenen Herzensvereins
Wie kam der Fußball nach Tirol? Wie entstand der FC Wacker? Und welchen Einfluss hatten Kriege, politische Radikalisierung und wirtschaftliche Krisen? Diesen Fragen geht der Film mit Archivmaterial und Experteninterviews nach. „Wir hätten auch drei Filme zu drei unterschiedlichen Themen machen können“, erzählt das Trio über die Herausforderung, aus der Materialfülle eine spannende Geschichte zu formen.
Am kommenden Samstag feiert das unabhängige Herzensprojekt der Filmemacher, Historiker und Wacker-Fans nun endlich Premiere. Für alle Wackerianer dürfte es ein besonderer Kinoabend werden ...
Die Premiere am 14.11. und die Vorführung am 18.11. im Leokino in Innsbruck sind ausverkauft. Für den 15. und 21.11. gibt es noch Tickets. Weitere Termine folgen. Infos: filmkollektiv-innsbruck.com
